Der Verkaufspreis ist nicht automatisch der Betrag, der später auf Ihrem Konto ankommt. Restschuld,
Bankkosten, Makler- und Vermarktungskosten, Steuern sowie weitere Ausgaben können den tatsächlichen
Nettoerlös deutlich verändern.
Eine realistische Rechnung schafft Planungssicherheit.
Der Verkaufspreis ist nur der erste Schritt
Viele Eigentümer denken zunächst an den möglichen Verkaufspreis. Für die weitere Planung ist aber
entscheidend, welcher Betrag nach der Ablösung aller bekannten Kosten tatsächlich verbleibt.
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Restschuld und Bankkosten
Besteht noch ein Darlehen, muss die verbleibende Restschuld aus dem Verkaufserlös abgelöst werden.
Je nach Vertrag kann zusätzlich eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen.
2
Verkaufs- und Nebenkosten
Je nach Verkaufsweg können Makler-, Vermarktungs-, Räumungs-, Löschungs- oder weitere Kosten entstehen.
Maßgeblich sind immer die konkrete Vereinbarung und der Einzelfall.
3
Steuern und persönliche Planung
Ob steuerliche Folgen entstehen, hängt unter anderem von Anschaffung, Nutzung, Besitzdauer und Ihrer
persönlichen Situation ab. Eine steuerliche Prüfung kann deshalb sinnvoll sein.
Diese Positionen sollten Sie vor dem Verkauf kennen
Je früher die wichtigsten Zahlen vorliegen, desto besser können Sie entscheiden, ob ein Verkauf für
Ihre weitere Lebensplanung ausreicht und welche nächsten Schritte möglich sind.
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Realistischen Verkaufspreis ermitteln
Ein zu hoch angesetzter Preis kann den Verkauf verzögern. Ein zu niedriger Preis schmälert den
möglichen Erlös. Eine regionale Einschätzung ist deshalb die Grundlage jeder weiteren Rechnung.
2
Restschuld bei der Bank abfragen
Lassen Sie sich den Ablösebetrag zu einem möglichen Verkaufstermin schriftlich mitteilen. Prüfen Sie
dabei auch, ob eine Vorfälligkeitsentschädigung oder eine andere Bankforderung berücksichtigt werden muss.
3
Alle weiteren Kosten sammeln
Berücksichtigen Sie beispielsweise Makler- oder Vermarktungskosten, Räumung, kleinere Vorbereitungen,
Grundbuch- oder Löschungskosten sowie die Kosten eines Energieausweises, soweit sie in Ihrem Fall anfallen.
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Steuerliche Fragen rechtzeitig klären
Ein Immobilienverkauf kann je nach Besitzdauer und Nutzung steuerlich unterschiedlich behandelt werden.
Lassen Sie eine mögliche Steuerbelastung vor der endgültigen Planung durch einen Steuerberater prüfen.
Wichtig: Nettoerlös ist nicht gleich Gewinn
Der Nettoerlös zeigt, welcher Betrag nach den eingetragenen Verkaufs- und Ablösekosten übrig bleiben kann.
Persönliche Anschaffungskosten, frühere Renovierungen, laufende Lebenshaltungskosten oder eine spätere
Ersatzimmobilie sind in dieser einfachen Orientierung nicht berücksichtigt.
Energieausweis und Verkaufsunterlagen nicht vergessen
Bei einem Verkauf sollte frühzeitig geklärt werden, ob ein gültiger Energieausweis vorliegt und welche
Angaben in einer Immobilienanzeige erforderlich sind. Auch Grundbuch, Wohnfläche, Bauunterlagen und
Nachweise über Modernisierungen können für einen reibungslosen Verkauf wichtig sein.
Der anonyme Nettoerlös-Rechner
Tragen Sie die Ihnen bekannten Beträge ein. Der Rechner zieht die Kosten vom gewünschten Verkaufspreis ab
und zeigt Ihnen eine erste Orientierung. Es werden keine Namen, Kontaktdaten oder Adressen abgefragt und
nichts automatisch übertragen.
Der tatsächliche Verkaufserlös beginnt mit einer realistischen Bewertung
Je genauer der mögliche Verkaufspreis eingeschätzt wird, desto besser lässt sich planen, was nach dem Verkauf
übrig bleibt. Gerd Jubelt prüft Lage, Zustand, Modernisierungen und die regionale Marktsituation. Die persönliche
Immobilienbewertung ist kostenlos, unverbindlich und ohne Verkaufsverpflichtung.
Die Inhalte und der Rechner dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer- oder
Finanzberatung. Der tatsächliche Nettoerlös kann erst nach Prüfung aller Unterlagen und Kosten verbindlich beurteilt werden.
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